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Unsere Nachhaltigkeitsübersicht – transparent und wirkungsvoll

Schäfer Kunststofftechnik GmbH
Allmendgrün 3
77799 Ortenberg
Letzte Aktualisierung
2026-03-30

Über uns

Die Schäfer Kunststofftechnik GmbH ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Ortenberg (Baden). Seit über 60 Jahren realisieren wir hochwertige Kunststofflösungen wie Bauteile, Baugruppen und Endprodukte aus Acrylglas, Polycarbonat und technischen Kunststoffen. Als Systempartner betreuen wir Projekte ganzheitlich – von der ersten Idee über Design, Konstruktion und Prototyping bis zur Serienfertigung. Unsere Kunden kommen aus den Branchen Maschinenbau, Medizintechnik, Pharma, Automatisierung sowie Design- und Lichtanwendungen.

Hinter unserem Unternehmen stehen rund 90 Mitarbeitende mit hoher Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung sowie ein hochdigitalisierter Maschinenpark. Als Kunststoffverarbeiter stehen wir besonders im Fokus, wenn es um Nachhaltigkeit geht – und das zu Recht: Kunststoff ist ein leistungsfähiger Werkstoff, zugleich aber mit besonderer ökologischer Verantwortung verbunden.

Unsere CO-Bilanz: Bereits im Zeitraum von 2019 bis 2021 konnten wir unsere betrieblichen Emissionen um rund 47% senken ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und das uns anspornt, diesen Weg weiterzugehen.

Neben ökologischen Maßnahmen liegt uns auch die soziale und gesellschaftliche Dimension von Nachhaltigkeit am Herzen. Wir schaffen faire, sichere Arbeitsbedingungen, fördern Qualifikation und investieren in langfristige Entwicklung.

Gleichzeitig gestalten wir unsere Lieferkette verantwortungsvoll und berücksichtigen ökologische, soziale und prozessuale Kriterien. Darüber hinaus engagieren wir uns im Forschungsprojekt „RegioFab – Regionales Fabriksharing für mehr Nachhaltigkeit und Resilienz in KMU“ in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe. Ziel ist es, Produktionsressourcen stärker zu vernetzen, Auslastungen zu optimieren und nachhaltige Wertschöpfungsstrukturen zwischen Unternehmen zu fördern.

Wir sind überzeugt: Wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung ergänzen sich. Deshalb setzen wir auf nachhaltige Innovation, faktenbasierte Entscheidungen und partnerschaftliches Handeln – für eine zukunftsfähige Kunststoffverarbeitung.

Das Bilanzierungsergebnis

In der CO₂e-Bilanz sind alle klimarelevanten Emissionen erfasst. So sehen wir, wo unsere größten Hebel liegen und wo wir besser werden müssen. In Einzelfällen kann ein Anstieg der Emissionen auftreten, etwa durch Veränderungen in der Berechnungsmethodik, in den betrachteten Scope-Kategorien bzw. den Emissionsfaktoren laut GHG Protocol sowie Unternehmenswachstum.
Bilanzierungsergebnis
4.411,21
Tonnen CO₂e
Scope 1 Emissionen
Nach Emissionskategorien
%
Stationäre Verbrennung
1,56
Mobile Verbrennung
0,91
Flüchtige Emissionen (Kältemittel)
0,00
Prozessemissionen
0,00
Scope 2 Emissionen
Nach Emissionskategorien
%
Strom
0,00
Fernwärme / Fernkälte / Dampf
0,00
Scope 3 Emissionen
Nach Emissionskategorien
%
Eingekaufte Güter und Dienstleistungen
87,61
Kapitalgüter
3,71
Vorgelagerte engergiebezogene Emissionen
0,88
Transport & Verteilung vorgelagert
0,68
Abfallaufkommen im Unternehmen
3,40
Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen
0,00
Pendeln & Home Office der Arbeitnehmenden
1,25
Angemietete oder geleaste Sachanlagen
0,00
Scopes im Überblick
Verteilung der Emissionen
4.411,21
t CO₂e
Scope 1: 2,47 %
Scope 3: 97,53 %

Der Weg zur CO2e-Reduktion

Abgeschlossene Maßnahmen
2025
  • Einsatz einer Wasserspardüse GreenJet in der Produktion zur Reduktion des Wasserverbrauchs um ca. 38 % (2024–2025.)
  • Umstellung auf elektronische Rechnungen zur Reduktion des Papierverbrauchs und Förderung eines papierarmen Büros.
  • Einführung von Tablets in der Produktion zur digitalen Auftragsbearbeitung und Reduktion papierbasierter Fertigungsunterlagen.
2024
  • Einsatz neuer Kompressoren mit übergeordneter, verbrauchsabhängiger, selbstregelnder und optimierter Steuerung.
  • Anschaffung eines neuen Elektro-Großofens zur Kunststoffverformung, betrieben mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie anstelle fossiler Prozessenergie.
2023
  • Installation von 3 Wärmepumpen zur Abteilungskühlung.
  • Aufbau von 6 E-Ladesäulen mit 12 Ladepunkten, 8 davon eichrechtskonform.
  • Umstellung von 13 Firmenfahrzeugen auf Elektroantrieb.
  • Einführung einer verbrauchsabhängigen Unterdruckabsaugung, die jährlich rund 100.000 kWh Strom einspart.
  • Installation einer neuen PV-Anlage mit 330 kWp auf dem Betriebsgebäude, wodurch eine Autarkiequote von etwa 25 % erreicht wird.
Geplante & laufende Maßnahmen
2026
  • Implementierung eines umfassenden Energiemonitorings zur Effizienzüberwachung.
  • Einführung einer neuen Gebäudeleittechnik (GLT) mit bedarfsoptimierter Verbrauchssteuerung, sowie durch CO₂-Fühlern.
  • Erarbeitung eines Transformationsplans und einer Dekarbonisierungsstrategie mit externen Dienstleistern.
  • Installation einer Brauchwasser-Wärmepumpe zur Reduktion fossiler Brennstoffe außerhalb der Heizperiode.
  • Planung eines eigenen Industrie-Batteriespeichers, in Verbindung eines KI-unterstützten EMS (Energiemanagementsystems)

Unterstützung von Klimaschutzprojekten

Die Finanzierung von Klimaschutzprojekten ist ein effektives Werkzeug, um Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen. Nach Vermeidung und Reduktion können dadurch noch nicht vermeidbare Emissionen ausgeglichen und gleichzeitig positive soziale und ökologische Wirkungen erzielt werden.
01.01.2025 – 31.12.2026
718
Auf Basis der Bilanzierung 2023
Asien | Indien
Wasserkraftwerke | VCS
Anzahl der Zertifikate: 718
Laufwasserkraftwerk sorgt für Strom im Bundesstaat Uttaranchal in Indien. Das Vishnuprayag Hydroelectric Project (VHEP) ist ein 4 x 100 MW Laufwasserkraftwerkprojekt am Fluss Alaknanda in der Nähe von Joshimath im Distrikt Chamoli im indischen Bundesstaat Uttaranchal.
Stilllegungsbescheinigung
Zur Projektbeschreibung

Weiteres Engagement

Wir engagieren uns regional durch unsere Baumpatenschaft im Ortenberger Gemeindewald.

„Unser Engagement für den Umweltschutz ist tief in unserer Unternehmensphilosophie verankert. Jeder Schritt, den wir zur Reduktion unserer Emissionen unternehmen, spiegelt unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen wider. Durch die Umsetzung innovativer Projekte und den bewussten Einsatz erneuerbarer Ressourcen, wie unserer neuen PV-Anlagen und der Elektrifizierung unseres Fuhrparks, demonstrieren wir aktiv, wie Industrie und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Nachhaltiges Wirtschaften legt den Grundstein für unseren langfristigen Unternehmenserfolg.“

Ulrich Müller,
Projektleitung Nachhaltigkeit bei
Schäfer Kunststofftechnik GmbH

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